Herzlich Willkommen auf unserer Homepage Kellener Heimat-   und Kulturverein e.V. Home der Verein Aktivitäten Kellen More... Impressum Datenschutz Copyright Kellener Heimat- und Kulturverein “Cellina” e.V
Die Novemberausgabe der Cellina-Zeitschrift im Handel erhältlich
Das   Titelfoto    der   64.   Cellina   Zeitschrift   vom   Wiederaufbau   der   Margarine   Union   van-den-Bergh   im   Jahre   1949 (Fritz   Wippich)   setzt   fort,   was   mit   der   63sten   Ausgabe   schon   begonnen   wurde:   die   Verknüpfung   von   Geschichte mit   der   Zukunft   auf   dem   riesigen   Gelände   diesseits   oder   jenseits   (   je   nach   Perspektive)   des   Bahnhofs.      Fotos aus   den   Jahren   1948   bis   1951,   die   Fritz   Wippich   gesammelt   hat,   zeigen   im   Mittelteil   der   Cellina-Ausgabe,   wie Schritt   für   Schritt   das   durch   den   Zweiten   Weltkrieg   zerstörte   Werk   wiederaufgebaut   wurde.   Dirk   Posdena, Kleves   Fachmann   für   Stadtentwicklung,   beschreibt   im   Zeitraffer   die   Werksgeschichte   van-den-Berghs   seit   1888 bis   zum   Heute,   das   gekennzeichnet   ist   durch   die   Entwicklung   „eines   neuen   Stadtviertels“.   Und   Heinz   Leenders hat   den   Abriss   der   alten   Gebäude,   in   denen   Hunderte   von   Menschen   viele   Jahrzehnte   lang   Arbeit   gefunden hatten, und den beginnenden Bau des neuen Stadtviertels festgehalten. Ein   zweites   großes   Thema    ist   ein   Beitrag   zur   Erinnerung   an   das   Epochenjahr   1918,   das   in   dieser   2.   Ausgabe des   Jahres   2018   wiederum   Berücksichtigung   findet.   Jürgen   Bleisteiner   hatte   sich   die   Frage   gestellt,   wer   die   Toten sind,   die   in   dem   Walhalla   ähnlichen   Gebäude   des   Kriegerdenkmals   auf   dem   alten   Friedhof   in   Kellen   namentlich genannt   sind.   Spuren   des   Lebens   und   Sterbens   der   „iuvenes“   (Das   sind   junge,   unverheiratete   Männer)   hat   er finden können. Helga   Ullrich-Scheyda    nahm   die   Verlegung   der   Stolpersteine   zur   Erinnerung   an   ermordete   jüdische   Familien zum   Anlass,   das   Projekt   vorzustellen,   das   federführend   vom   Verein   „Haus   der   Begegnung   –   Beth   HaMifgash e.V.“   realisiert   wird.   Hier   werden   insbesondere   die   Schicksale   zweier   Familien   erzählt,   die   als   jüdische   Bewohner der   Stadt   und   Beschäftigte   bei   der   Margarine   Union   sowohl   im   gesellschaftlichen   Leben   wie   im   Arbeitsleben   Teil der   Klever   Bürgerschaft   waren.   Bis   sie,   nach   1933   und   spätestens   nach   1936,   es   nicht   mehr   sein   durften,   ihrer Würde beraubt und später ermordet wurden. Jürgen   Bleisteiner    sprach   mit   Rainer   Hoymann,   dem   neuen   und   „jungen“   Vorsitzenden   des   „Verein   für   Kultur und   Geschichte   /   Freunde   der   Schwanenburg“,   über   dessen   Aufgaben   und   Vorhaben   in   den   nächsten   Jahren. Und   Rainer   Hoymann   hinterließ   Eindrücke   von   höchster   Kompetenz,   starkem   Engagement   und   überzeugender Visionskraft. Herbert   Dießen,    ehemaliger   Schulleiter   der   Grundschule   in   Kellen,   deckte   auf,   was   so   schnell   keiner   gedacht hätte:   Die   Koedukation,   also   der   gemeinsame         Unterricht   für   Jungen   und   Mädchen   in   Kellen,   ist   in   diesem   Jahr (Erst   oder   schon?      –   Entscheiden   Sie   selbst!)   50   Jahre   alt.   Und   die   damalige   Rektorin   der   Grundschule      Frau Mütter bekam auch gleich zum Schuljahresbeginn zwei männliche Kollegen. Kein   Problem    haben   Arno   Tromp   und   Georg   „Schorsch“   Stevens      heute   miteinander.   Ob   das   auch   in   den   50er und   60er   Jahren   so   war,   als   beide   u.a.      im   Jugendbereich   Fußball   spielten,   aber   in   unterschiedlichen   Kellener Vereinen, BV und DJK, dieser Frage ging Cellina nach und so manche „Dönnekes“ kamen dabei zum Vorschein. Vereinsleben    und   Planungen   runden   die   64ste   Ausgabe   ab,   die   für   4,-€   in   den   Kellener   Geschäften   auf   der Emmericher   Straße,   bei   der   Sparkasse   und   der   Volksbank,   sowie   im   Klever   Buchhandel   und   im   Lotto-Toto-Laden in der Unterstadt zu erwerben ist.
Inhalt:  
Editional Seite   3 Im Gespäch: Rainer Hoymann Seite   4 Stolpersteine erinnern an jüdische Mitbürger Seite   6 Vereinsleben Seite   9 Stadtentwicklung: Hintergrund zum neuen Stadtviertel Seite   9 Was war und wird auf dem van-den-Bergh-Gelände? Seite 11 Geschichte in Bildern: Wiederaufbau "Op de Botter" Seite 12 Beitrag zum Gedenkjahr 1918: Wer waren die Gefallenen…? Seite 14 Schule: Vor 50 Jahren - Begin der Koedukation Seite 18 Sport: Zwei Fußballer - Arno und Schorsch Seite 20 Termine Seite 21
Es   heißt,   vier   Sonntage   vor   dem   Christfest   seien   um   600   von Papst   Gregor   dem   Großen   als   Adventszeit   festgelegt   worden. Sie   beginnt   mit   der   Vesper   am   1.   Advent   bis   in   die   Nacht   vor dem Christfest am 25. Dezember. Der    Kellener    Heimat-    und    Kulturverein    „Cellina“    wünschen allen einen besinnlichen 2. Advent