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Kellener Heimat- und Kulturverein e.V.
Copyright Kellener Heimat- und Kulturverein “Cellina” e.V
71. Cellina-Ausgabe -  ist weiterhin erhältlich
„…am Donnerstag ist Bauernmarkt“ so weist die Titelseite der neuen Cellina-Zeitschrift mit einer Luftaufnahme aus dem Jahre 2020 auf den zentralen Artikel zum Haus Riswick hin, den Herbert Drießen verfasst hat. Unsere Fotografin Bianca Leenders hat den Artikel bereichert, indem sie einen fotografischen Spaziergang über den Hof Riswick unternommen hat. Auf den Fotoseiten der 71. Ausgabe werden Erinnerungen geweckt, die die kommenden Monate Juli und August vorwegnehmen sollen, wenn wieder Kirmes ist in Kleve und Kellen und anderswo. Die Fotos hat uns Marianne Leenders aus dem Archiv ihres verstorbenen Mannes zur Verfügung gestellt. Wolfgang Dahms interviewte Christian Bomblat, den Klimaschutzmanager der Stadt Kleve mit schulischer Vergangenheit in Kellen. Derselbe Autor kümmerte sich um die im Bau befindliche Sportanlage in Kellen. Jürgen Bleisteiner porträtierte Klaus Keysers, der in der „Kellener Ahnenreihe der städtischen Kämmerer“ der Dritte ist. Bleisteiner unterhielt sich mit zwei heutigen Kellenern, deren Kindheiten in Kleve getrennt - stattfanden und die später ihr Leben gemeinsam gestalteten. Klaus Venhofen analysiert für uns Motive, Strukturen und Besonderheiten der neuen Gemeindeleitung in der Pfarrei St. Willibrord mit den sieben Kirchen, dazu noch die Alte Kirche in Kellen. Christian Bleß ließ fotografisch und textlich die von Hans Heinz Hübers geführte und geplante Winterwanderung Revue passieren. Dieter Greffin war es zu verdanken, dass wir aus dem Niederrheinischen Geschichtsfreund von 1879 „Clevische Volkssprüche“ op platt veröffentlichen können. Arno Tromp verfasst ein plattdeutsches „Döntje“ zu nachlasssenden Freundlichkeiten in unserer Gesellschaft und nannte es „Ein Lächeln“.
Die neue Ausgabe in einigen Kellener Geschäften auf der Emmericher Straße, bei der Sparkasse und Volksbank, sowie im Klever Buchhandel und im Lotto-Tabakwaren Geschäft der Unterstadt erhältlich sein. Ebenso auf Anfrage: info@cellina.de Immer noch zu 4,-€.    Mit dem Kauf unterstützen Sie auch die Arbeit des Vereins.
Die Cellina-Radler waren am Sonntag auf den Spuren von Prinz Moritz von Nassau-Siegen unterwegs. Nach einem guten Frühstück im Stadt-Café machte sich die Gruppe auf den ca. 20 km Weg rund um Kleve. Der erste Info-Punkt war schon am Fuße der Schwanenburg. Dort am Bleichenberg beginnt auch der Prinz- Moritz-Wanderweg entlang dem Kermisdahl. Für die Radler ging es jedoch weiter über die Birnenallee Richtung Freudental. Hier erfuhren die Radler interessantes über das Haus Freudenberg, das Hotel Thunert und das Kloster Freudenberg sowie das Jagdgeschehen des berühmten Stadthalters von Kleve. Das nächste Etappenziel: Die Fürstengruft, die Prinz Moritz bereits 1668 für sich anlegen ließ. Dort wurde er am 20. Dez. 1679 beigesetzt, ein Jahr später wurde er nach Siegen überführt. Der nächste Stopp war die Cupidosäule an der Nassauer Allee, am Abzweig der Lindenallee. Die Cupidosäule hat im Laufe der Jahre einige Male den Standort gewechselt. Mitten in der Achse der Nassauer Allee ausgerichtet auf den Mittelreiter der Stiftskirche stand der Cupido. Das Friedenszeichen des Dreißigjährigen Krieges war Vorlage für das Werk von Joseph Beuys „Straßenbahnhaltestelle Ein Monument für die Zukunft“. 1976 hat er das Werk für den Deutschen Pavillon der Biennale in Venedig gefertigt. Beuys machte vor Ort einen Gipsabdruck. Im Moritzpark gab es weitere Informationen zum „Lustgarten“ und der Stadtresidenz Prinzenhof im Leben von Prinz Moritz. Weiter führte der Weg über die Lindenallee, am Galgenberg (Aussichtsturm) vorbei quer durch den Tiergartenwald nach Donsbrüggen zu einem der von Prinz Moritz errichteten künstlichen Hügel dem Spielberg. Auf diesem „Berg“ hatte der Fürst zur Belustigung ein sogenanntes Kegelspiel aufgebaut. Weiter ging die Tour zum heutigen Schloss Gnadenthal. 1663 kaufte Prinz Moritz von Nassau die Ruinen des damaligen Klosters und erweiterte damit die Schwanenburg. Ein Stück weiter über den Europa-Radweg erreichten die Cellina Radler die Wasserburg in Rindern. 1666 erwarb der Große Kurfürst von Brandenburg das Gut als Jagdhaus. Unter seinem Statthalter Johann Moritz von Nassau-Siegen wurde es in die Klever Gärten einbezogen. Bis zum 1. Weltkrieg war die Wasserburg Wohnsitz der Buschmeister, Förster, Garteninspektoren und Tiergartenverwalter für die historischen Anlagen. Das letzte Etappenziel sollten die historischen Gartenanlagen sein. Hier ein Haltepunkt am neu errichteten Herbarium hinter dem Landhaus im Forstgarten. Der brandenburgische Statthalter im Herzogtum Kleve, Johann Moritz von Nassau-Siegen, hat in seiner Residenzstadt Cleve eine nie da gewesene Parklandschaft anlegt. Zum Abschluss der rund 2 ½-stündigen informativen und kurzweiligen Radtour ließ man den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Café Moritz ausklingen.
Radtour auf den Spuren von Prinz Moritz von Nassau-Siegen Sitz auf dem Freudenberg Capido-Säule: der Liebesengel Grabmal des Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen Blick vom Spielberg Haltepunkt am Herbarium Begrüßung der Radker durch den 1. Vorsitzenden